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Bayern München
Yuniz Reder am 17.07.2006 um 13:29 (UTC)
 Magath verlängert bei Bayern
Trainer bleibt Rekormeister bis 2008 erhalten
München - In Sachen Neuverpflichtung könnte sich bei Bayern München vielleicht noch etwas tun, im Bereich Trainer bleibt erstmal alles beim Alten. Felix Magath hat seinen Vertrag beim deutschen Rekordmeister vorzeitig um ein weiteres Jahr bis zum 30. Juni 2008 verlängert. "Wir sind uns in allen Details einig. Der Vertrag muss nur noch unterschrieben werden", bestätigte Bayerns Vorstands- vorsitzender Karl-Heinz Rummenigge am Montag.

"Wir haben Vertrauen zueinander"

Einen längerfristigen Kontrakt wollten nach Aussage Rummenigges beide Seiten nicht haben: "Wir haben Vertrauen zueinander. Auch der Trainer hatte nicht das Bedürfnis nach einem Sicherheitsvertrag." Magath (52) war am 1. Juli 2004 vom Bundesliga-Konkurrenten VfB Stuttgart nach München gewechselt. In den vergangenen beiden Spielzeiten gewann er mit den Bayern jeweils das Double. In der Champions League konnte Magath bisher jedoch noch nicht die hoch gesteckten Ziele erreichen.

Makaay und Hargreaves sollen bleiben

Der Trainer bleibt, und auch beim aktuellen Kader soll es keine Veränderungen mehr geben. "Ich sage klar und deutlich, dass wir keinen Spieler mehr verkaufen werden. Dieser Kader, so wie er jetzt ist, hat Bestand", betonte Rummenigge. Zuletzt war Owen Hargreaves mit Manchester United in Verbindung gebracht worden, auch Roy Makaay steht immer wieder im Mittelpunkt von Spekulationen. Derzeit soll der PSV Eindhoven Interesse haben.

Ribery unverkäuflich - Kaum Chancen bei van Nistelrooy

Dass der FC Bayern selbst noch einmal auf dem Transfermarkt aktiv wird, wollte Rummenigge hingegen nicht ausschließen: "Wenn noch einer dazukommen sollte, ist es okay, wenn nicht, auch." Das Interesse am französischen Jungstar Franck Ribery von Olympique Marseille habe sich aber "völlig erledigt. Der Spieler ist unverkäuflich." Kontakt besteht nach wie vor zu Ruud van Nistelrooy. In diesem Fall bezifferte Manager Uli Hoeneß die Chancen jedoch nur auf fünf Prozent.

Keine Beteiligung an "Leichenfledderei" in Italien

Kein Thema für den deutschen Rekordmeister sind laut Rummenigge die Spieler aus Italien, die nach den harten Strafen im Manipulationsskandal derzeit auf dem Markt sind. "Das erinnert mich schon an Leichenfledderei. Das, was da im Moment abgeht, ist geschmacklos und nicht die Welt des FC Bayern", so der Bayern-Boss.

Toni kein Thema bei Bayern

In den vergangenen Tagen war aus Italien kolportiert worden, dass die Münchner Interesse an Torjäger Luca Toni vom AC Florenz haben sollen. Das seien alles Gerüchte, so Rummenigge: "Da ist nichts dran. Wir haben keinen Spieler kontaktiert, und das werden wir auch nicht."

Rummenigge fordert "einen Schuss Demut"

Als "primäres Ziel" hat Rummenigge noch einmal die Titelverteidigung ausgegeben. Bei den anderen Wettbewerben könne man keine Prognosen abgeben. In der Champions League etwa müsse alles schon "tausendprozentig passen". Deshalb wies der AG-Chef auch seine Profis gleich mal zurecht: "Keiner muss jetzt zu Spinnen anfangen. Wir haben noch nicht ein Spiel gemacht, und da reden schon einige vom Champions-League-Sieg. Wir dürfen nicht mit Arroganz wie im letzten Jahr, sondern müssen mit einem Schuss Demut an diese Aufgabe rangehen."
 

Zidanes Kopfstoß
Yuniz Reder am 13.07.2006 um 14:53 (UTC)
 Zidanes Kopfstoß



Eines mal vorne weg: Tätlichkeiten haben beim Fußball nichts verloren. Dennoch finde ich gut, dass Zinedine Zidane trotz Kopfstoß von den Journalisten zum besten Spieler des Turniers gewählt worden ist. Die Juroren haben offenbar auch erkannt, dass der französische Star das ganze Spiel über verbal provoziert worden war. Den daraus resultierenden Ausraster gegen Marco Materazzi sehe ich problematisch, kann ihn aber vielleicht ein wenig verständlicher machen.



Es ging um Alles oder Nichts im Finale einer Weltmeisterschaft. Es war das letzte Spiel eines der besten Spieler aller Zeiten. Da baut sich enormer emotionaler Druck auf, da war es für „Zizou“ sicher schwer, sich bei andauernden Sticheleien unter Kontrolle zu halten. Gut, dass der Kopfstoß nicht ins Gesicht des Gegenspielers ging, sonst wäre die Wahl zum besten Spieler wohl anders ausgegangen.



Noch ein paar Sätze zum Weltmeister aus Italien. Die Azzurri haben zwar im Finale nicht überzeugt, aber wer die geile deutsche Mannschaft im eigenen Land, vor der grandiosen Kulisse in Dortmund geschlagen hat, ist doch ein verdienter Weltmeister.

 

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